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Lyrik in Fladungen Dichtung in der Gedankenschmiede | Nachgedanken | Literat von der Muse beseelt in Weimarschmieden

Lyrik in Dichtung in der Gedankenschmiede | Nachgedanken | Literat von der Muse beseelt in Weimarschmieden

Lyrik aus der Gedankenwelt eines Amateur-Dichter ´s

Freiheit im Wind

Wo die Freiheit weht im Wind
schau ich meinen Träumen nach
und vertraue schwebend blind
wie der Fisch dem klaren Bach

Aus den Wolken hinzuweh´n
wo die Räume grenzenlos
ohne gleich es zu vertseh´n
wo das Glück fällt in den Schoß

Dort verweile ich die Zeit
Träume schmiedend in der Nacht
wo die Wünsche fliehen weit
traumverloren unbewacht

Holt die Wirklichkeit mich ein
endet meiner Träume Wege
dann steh´ich mit dem Traum allein
den ich in den Nächten hege

Refrain:

Ich versäume
keine Träume
in der Nacht
die morgens mich dann wecken
und die Bäume
weiter Räume
schwankend sacht
werden meinen Traum verstecken
wo ist mein Baum
aus meinem Traum
der meine Fantasieen weckt
und schützend seinen Zweig ausstreckt.

05.03.1998 © Hans Eberhard Bertelsen
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Hinterfragen

Sieh´dem Zug die Zeit voraus
solang der Tag das Licht behält
Und wenn die Nacht das Lich versteckt
nächtigt sie die Stirne kraus

Wer im Dunkeln munkeln kann
scheut das Licht an Sonnentagen
und versteckt sich hinter Fragen
die noch gestern Gott ersann

02.01.1997 © Hans Eberhard Bertelsen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leben auf dem Teich

Mücken schwärmen über´m Teich
unter ihnen kräuseln Wellen
wo die Enten tummeln reich
wo von Nah die Füchse bellen

Morgens wenn die Sonne steht
hinter Halmen all´der Binsen
und der Wind durch´s Reetgras weht
dümpeln grün im Wasser Linsen

Langsam glüht die Sonne auf
feuerrot mit ihrem Ball
leuchtend über´m Wasserlauf
des Baches drunt im grünen Tal

Überall wohin Du schaust
in den wunderschönen Morgen
wo der Wald im Winde rauscht
zwitschern Meisen halbverborgen

Und der Uhu im Versteck
ruht sich aus in seiner Höhle
Eichelhäher wachen keck
im verscheuchenden Krakehle

Wo der Ast im Wind sich wiegt
und die Nebel feucht sich legen
wenn hell der Tag die Nacht besiegt
beginnt die Tierwelt sich zu regen

Während sie ´gen Westen zieht
uns´re Sonne glutversunken
dämmernd uns mit Nacht versieht
woher die Sterne Grüße funken

Träumen alle Lebensgeister
in den Nestern wohl versteckt
Nur der Kauz als Nachtflugmeister
hat sich aus dem Schlaf gereckt

Bis am Morgen wieder neu
alles Leben aufgewacht
und der Sonne Strahlenstreu
vergessen macht die letzte Nacht.

25.02.1998 © Hans Eberhard Bertelsen


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Wo die Winde Heilung wußten

Wenn die Zeit Dir Narben schlägt
Wunden blutend in die Seele
die Dein ich für morgen prägt
Versteck Dich nicht in Deiner Höhle
wo im Dunkeln Du verbleichst
und hadernd nur im Traume schleichst

Zeig im Lichte alle Schrinden
die Dich schmerzen in den Wunden
ohne Dich in Harm zu winden
der Dich ach so arg geschunden
und die Seele blutend näßt
Dein Gesicht in Tränen läßt

Laß den Wind die Tränen trocknen
und gleichmit die Seele heilen
wo gespeichert all´die Dogmen
die an Deinem Ego feilen
Dann vernarben all´die Krusten
als die Winde Heilung wußten

Winde wehen
Winde feilen
Deine Seele zukunftglatt
Winde gehen
Winde heilen
wendend Deiner Seele Bad

25.02.1998 © Hans Eberhard Bertelsen

Auf nach Fladungen, ab in die Rhön

Mein Schaukelpferd

Ich laß mich auf der Insel nieder
dort, wo ich mich am wohlsten fühle
Dann bau ich mir mein Spielzeug wieder
welches mir als Kind gefiel

Refrain:

Ein Pferd aus Holz
auf Schaukelkufen
worauf ich stolz
wipp laut im Rufen
"hü unf hott
mein Pferdchen
schaukel flott

Meine Kindheit auf der Insel
wird dann endlich wieder wahr
Ich mal mir mit dem Dachshaarpinsel
farbenprächtig, wunderbar

Refrain:

Ein Pferd.......

Und ist die Reise dann zuende
dort, wo ich mich am wohlsten fühl
dann bringt die Nacht im Licht die Wende
es verblaßt des Traumes Spiel

Refrain:

Main Pferd aus Holz
auf Schaukelkufen
gewippt im Rufen
erst brrr dann hott
mein Pferdchen
schaukel, schaukel weiter
schaukel hü
und schaukel flott

Ich zehr dann wieder lang vom Traume
von der Kindheit, die lang her
als ich hielt es noch im Zaume
Heut´vermisse ich es sehr.

07.06.1998 © Hans Eberhard Bertelsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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